Willkommen im Reallabor Anhalt

Gestalten Sie mit uns die Energiewende auf regionaler Ebene – dezentral, vernetzt und gemeinsam.

Energiewende in der Region

Die Energieavantgarde Anhalt, eine Standort- und Innovationsoffensive aus der Region Anhalt, möchte ihre ganze Region dazu bewegen, die Energiewende mitzugestalten.

Rund zwanzig Fachleute und Energievisionäre sowie Vertreter aus Stiftungen, Stadtwerken, Kommunen und Umweltorganisationen haben sich zusammengefunden, um gemeinschaftlich nach zukunftsfähigen Lösungen zu suchen.

Wir wollen herausfinden, ob und wie die Energiewende dezentral-regional funktionieren kann. Dafür entwickeln wir in Anhalt ein Reallabor. Das Besondere an dem Labor-Ansatz ist, dass die Bürger und andere lokale Akteure von Anfang an mitmachen – somit sind alle besser informiert und miteinander vernetzt. Die Labor-Phase soll helfen, wirtschaftliche, kulturelle und technische Fragen zu beantworten und dadurch zu erforschen, wie die Energiewende auf regionaler Ebene gemeinschaftlich zum Erfolg geführt werden kann. Denn die Energiewende ist eine Gemeinschaftsaufgabe.

 

Unsere drei Handlungsfelder

Energieavantgarde Projekte

Aus unserem Blog

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Die Energieavantgarde übersichtlich erklärt

Wir machen mit

Die Freude an der Gestaltung von Innovationen lässt mich bei der Energieavantgarde mitwirken, da ich meist da bin, wo es etwas zu bewegen gibt. Es ist eine Herausforderung, die Ressourcen einer ganzen Region nachhaltig sichtbar werden zu lassen, um auf der Grundlage von erneuerbaren Energien sinnvoll den Bedarf an Energie zu decken und gleichzeitig kreativen Ideen ergänzend Raum zu geben, die die Region beleben. Dieser Prozess der Energiewende ist für alle zugänglich und Lernprozess zugleich, um hier vor Ort in der Region Anhalt erstmalig ein regionales Experimentierfeld als Reallabor entstehen zu lassen. Die Vorgehensweise, wenn sie gelingt, wird beispielgebend für andere Regionen unseres Landes sein. Da will ich dabei sein und einen Beitrag leisten.

Dr. Kerstin Schmidt

Die Regionale Planungsgemeinschaft Anhalt-Bitterfeld-Wittenberg macht mit, weil ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit die Ausweisung von Vorrang- und Eignungsgebieten für die Nutzung durch Windkraftanlagen ist. Im Rahmen dieser Arbeit gilt es, gesetzliche und rechtliche Bedingungen einzuhalten, fachliche Prioritäten zu setzen und Kompromisse zu finden, die den politischen Leitbildern zur Energiewende und den Menschen in der Region gerecht werden. Für dieses Arbeitsfeld ist die Energieavantgarde Anhalt ein geeignetes Diskussionsformat.

Marion Schilling
Geschäftsstellenleiterin / Regionale Planungsgemeinschaft Anhalt-Bitterfeld-Wittenberg

Die Hochschule Anhalt engagiert sich mit zukunftsorientierten Fachrichtungen und der Durchführung innovativer Forschungsprojekte für die Energieavantgarde Anhalt. In Studiengängen wie Facility Management, Maschinenbau, Elektro-, Solar- und Prozesstechnik, aber auch bei den Architekten sowie Landschafts- und Umweltplanern spielt die Transformation des Energiesystems eine große Rolle.

Prof. Dr. Dieter Orzessek
Präsident / Hochschule Anhalt

Wir machen mit, weil diese Initiative mit ihren renommierten und erfahrenen Akteuren gewiss zu den Vorreitern der Energiewende in unserem Land gehört und diese maßgeblich voranbringen wird. (…) Die Ausrichtung der Energieavantgarde Anhalt auf die Stärkung der regionalen Wertschöpfung und damit der Akzeptanz der Energiewende, die soziale und wirtschaftliche Teilhabe an diesem Gemeinschaftswerk, den Ausgleich der schwankenden Energieerzeugung und der daraus abgeleiteten Projekte wie die Einführung eines regionalen Stromsystems und -produkts, die Teilhabe der Einwohner und Gäste an dem notwendigen soziokulturellen und technisch-wirtschaftlichen Prozess und dem Ausbau von Ferropolis zu einem Schmelztiegel von Energiegeschichte und -zukunft sind von landesweitem Interesse und damit Thema von LENA. Wir sind davon überzeugt, dass dieser Wandlungsprozess sowohl von nationaler wie internationaler Bedeutung ist.

Dipl.-Wirt.Ing. (FH) Dirk Trappe

Den spannenden Prozess der Energiewende regional zu gestalten und dabei auf breitere Schultern zu verlagern, ist ein Ansatz der Energieavantgarde, der aus meiner Erfahrung sinnvoll und machbar ist. Der Ausgang ist offen. Aber es gibt eine Reihe von Menschen und Firmen, die es eherzt angehen, und ich möchte dazugehören.

Harry Russbült
Ehemaliger Bürgermeister Gräfenhainichen

Wir haben uns darauf eingelassen, weil uns eine einmalige Konstellation von egagierten Menschen überzeugt hat. Über verschiedene Disziplinen und Einzelinteressen hinweg haben sie sich in der Energieavantgarde Anhalt zusammengeschlossen. Damit ist eine wesentliche Hürde genommen, das Engagement, der Wille, sich zu beteiligen, ist da. Nun gilt es, vielen die Teilhabe zu ermöglichen, zusammen zu lernen und neue Wege zu finden.

Dr. Stephan Muschick
Geschäftsführer / RWE Stiftung für Energie und Gesellschaft GmbH

Die Haleakala-Stiftung freut sich ganz besonders, die Energieavantgarde Anhalt unterstützen zu können. Die Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien bei Strom, Wärme und Mobilität ist inzwischen gesellschaftlicher Konsens, nun muss dies auch real umgesetzt werden. […] Die Region Anhalt hat mit dem Reformator in der Lutherstadt Wittenberg und dem Bauhaus in Dessau bereits Avantgarde mit weltweiter Wirkung hervorgebracht. Wir vertrauen auf die Kraft der Region mit Blick auf eine globale Energiewende und wollen sie dabei tatkräftig unterstützen.

Dr. Paul Grunow
Vorstand / Haleakala-Stiftung

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