Partizipation & Vermittlung

Regionale und aktivierende Kommunikation sowie Ansprache aller relevanten Akteure zur Teilnahme im weitergehenden Transformationsprozess.

Ziele

Erarbeitung von sozialen Innovationen, Einbindung und Engagement möglichst vieler Akteure und Bürger, Leuchttürme schaffen, Datentransparenz herstellen, Komple-xität verständlich machen

Maßnahmen

z.B. Szenario-Werkstatt, Bürgerbeirat/ Regionalforum, aktivierendes Bildungsprogramm, Veranstaltungen, Show-room, Ansprache von Systemakteuren

Hintergrund

Im Bereich der regionalen und aktivierenden Kommunikation und Ansprache aller relevanten Akteure zur Teilnahme im weitergehenden Transformationsprozess konnten in Folge einer Kommunikationswerkstatt im Januar 2016 zahlreiche Fortschritte erzielt werden. Dort wurden alle Kommunikationsmaßnahmen der Energieavantgarde gemeinsam analysiert und diskutiert.

Es fanden darüber hinaus Gespräche mit dem regionalen Tourismusverband der WelterbeRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg sowie mit weiteren Partnern statt. Die Gespräche haben gezeigt, dass Industriegeschichte und Erneuerbare Energien miteinander verknüpft sind. Diese Symbiose aus Energiezukunft und Industriegeschichte soll sich künftig auf der Erlebnisroute des Kohle-Dampf-Licht-Seen-Radwegs, in Angeboten der Gästeführer vor Ort (getragen von der Ländlichen Erwachsenenbildung u.a.) und auf der Webseite des Tourismusverbandes stärker widerspiegeln. Hier werden zurzeit konkrete Informationsangebote  entwickelt und durch die Beteiligung an Formaten wie dem Tag der Industriekultur erprobt.

Voraussichtlich ab 2017 werden auch Mittel als dem Programm LEADER zur Entwicklung ländlicher Räume für die Energieavantgarde zur Verfügung stehen. Hier wird angestrebt, die vielfältigen Projekte (sozial, baulich, ökonomisch) aus dem LEADER-Kontext im Rahmen eines Kooperationsprojektes mehrer Lokaler AktionsGemeinschaften (LAGs) der Reallabor-Region von Anfang an im Sinne der energetischen Transformation zu beraten und zu qualifizieren.

Bildungs- und Vermittlungsansätze wurden mit mehreren Instituten diskutiert. Identifiziert wurden die Bereiche Schulbildung, Bildungsübergänge (lebenslanges Lernen) und Volkshochschulen. Beratend fand in diesem Zusammenhang u.a. ein Treffen mit Prof. Peer Pasternack vom Institut für Hochschulforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg statt.