EU-Interreg-Projekt „INTENSIFY“

Projektziel

- den lokalen Klimaschutz stärken - bisherigen Klimaschutzstrategien und -maßnahmen der Partner bewerten - CO2-Emission pro Kopf der Bevölkerung wesentlich verringern - durch nachhaltigen Umstellung auf eine energie- und ressourcenschonende Stadtentwicklung

Projektpartner

Energieavantgarde Anhalt e. V. Energieagentur von Almada, AGENEAL - Portugal / Cork Stadtrat - Irland / CEA Umweltstudienzentrum - Spanien / Milton Keynes Council - Großbritannien / Provinz Treviso - Italien / Gemeinde Trnava - Slowakei / Stadt Zadar - Kroatien / ECTA Umweltzentrum für Verwaltung und Technologie - Litauen

Handlungsfelder

Im Projekt „INTENSIFY“ wird der EAA e. V. im Zuge der Struktur- und Investitionspolitik der EU von 2019 bis 2023 gemeinsam mit Partnern aus Großbritannien, Irland, Portugal, Italien, Spanien, Kroatien, Litauen und der Slowakei den lokalen Klimaschutz stärken. Hierfür unterstützt der EAA e. V. mittels seiner Erfahrungen im Reallabor Anhalt die Kooperation und das Engagement der Zivilgesellschaft und regionaler Entscheidungsträger für den Klimaschutz. Im Rahmen von „INTENSIFY“ bereiten die Projektpartner die bisherigen Klimaschutzstrategien und -maßnahmen ihrer Regionen auf und vergleichen diese miteinander. Auf Basis dieses Austauschs entwickeln die Projektpartner den regionalen Klimaschutz weiter und intensivieren diesen. Die Aktivitäten im Rahmen des Projekts bestehen aus Studienreisen, Workshops sowie der Etablierung einer Plattform, die die Erarbeitung regionaler Aktionspläne ermöglichen sollen.

Sachsen-Anhalt gehört nach eigenen Angaben zu den Ländern, deren CO2-Emission pro Kopf der Bevölkerung wesentlich höher als im Bundesdurchschnitt liegt. Deshalb sieht das Land bei der nachhaltigen Umstellung auf eine energie- und ressourcenschonende Stadtentwicklung einen besonderen Handlungsbedarf.

18-03-14_EAA-e.-V._Europäische-Union-fördert-Reallabor-Anhalt.pdf (628 Downloads) 18-04-10-MZ-Europa_will_von_Anhalt_lernen.pdf (550 Downloads)


 

INTERREG-Projekt INTENSIFY

Maßnahmenkonzept/Projektbeschreibung der Energieavantgarde Anhalt e.V.

1. Projektbeschreibung E-18-06-05_Projektbeschreibung-REGIO-Antrag-zu-INTERREG-INTENSIFY.pdf (401 Downloads)

1.2 Erwartete Ziele (Erläuterung in Bezug auf die Regionalentwicklung, aber auch bzgl.
Stärkung Wirtschaftskraft und Image der Region, Erhaltung/Schaffung von Arbeits-
plätzen, Vernetzung/Verbindung von Infrastrukturangeboten etc.)
Kernziel von INTENSIFY

  • Mit dem INTENSIFY Projekt wollen die Konsortialpartner 15% größere Einsparungen bei
    den Treibhausgasemissionen erreichen als bis 2023 in den teilnehmenden Regionen ge-
    plant ist und regionale Anspruchsgruppen intensiv in den regionalen Klimaschutz einbe-
    ziehen.

Unterziele von INTENSIFY

  • Bis 2022 entwickelt jeder der acht Konsortialpartner einen Beteiligungsmechanismus
    und setzt zwei Beteiligungsprojekte (insgesamt 16) um, die die Treibhausgasemissionen
    reduzieren.
  • Die Kooperation der regionalen Anspruchsgruppen soll um 25% bis 2022 in mindestens
    4 Partnerregionen gesteigert werden. Hierfür benutzen die Konsortialpartner unter-
    schiedliche digitale Beteiligungsplattformen.
  • In mindestens einer Partnerregion sollen die Investitionen in Projekte zur Reduktion von
    Treibhausgasemissionen um 10% im Vergleich zu den drei Jahren zuvor gesteigert wer-
    den. Dies erreichen die Konsortialpartner durch den Einbezug von Unternehmen und ei-
    ner stärkeren Beteiligung der regionalen Bevölkerung.
  • Mindestens fünf neue Beteiligungsprojekte sollen Verhaltensänderungen initiieren und
    einen klimabewussten Lebensstil fördern.
  • Durch Wissens- und Erfahrungsaustausch sowie Beteiligungsformate, die Kooperation,
    Kreativität und die Umsetzung von Maßnahmen forcieren, werden die lokalen An-
    spruchsgruppen in Bezug auf die Energiewende und den Klimaschutz qualifiziert und
    dadurch die Kompetenzunterschiede zwischen den Anspruchsgruppen reduziert.

 

Regional Aktionsplan:

Informationszentrum für E-Mobilität in Dessau-Roßlau

Die Stadt Dessau-Roßlau, mit einer durchschnittlich älteren Bevölkerung und großen Zahl von Studierenden, ist durch ihre seichte Topographie als Fahrradstadt prädestiniert. Gerade für mittelgroße Städte ist dies eine vielversprechende Strategie für die Reduktion von CO2. Der Austausch mit Milton Keynes soll das breite Spektrum der E-Mobilität (Auto, Straßenbahn, Fahrrad, Lastenrad) zum Ziel der Stadtentwicklung in Dessau-Roßlau sichtbar machen. Durch Studienbesuche in Milton Keynes wurde die EAA auf vielversprechende Maßnahmen wie bevorzugtes Parken für E-Autos, Informationskampagne zur E-Mobilität oder autonome Pods für einen dezentralen Warentransport aufmerksam. Diese guten Beispiele werden in einer Bürgerbeteiligung im Rahmen der “Zukunftsreise Dessau-Roßlau” diskutiert. Gemeinsam mit den Stadtwerken Dessau-Roßlau prüft die EAA im Rahmend es Projektes dn Aufbau eines Mobilitätszentrums nach dem Vorbild von Milton Keynes im Rahmen einer E-Mobilitätsoffensive.

Inspiration: Das “Milton Keynes Electric Vehicle Experience Centre”.

Welche Aktionspunkte sind bis 2023 geplant?

  • Teilnahme an der Zukunftsreise Dessau-Roßlau (Okt. 2021 – Okt. 2022)
    • Ziel: Teilnahme an der von der Stadt organisierten Veranstaltung und Beitrag zur Sensibilisierung für die Bedeutung der Mobilitätswende in Dessau-Roßlau.
  • Teilnahme an der European Mobility Week 2022 (Sep. 2022)
    • Vorstellung unserer Vision für die Zukunft von Dessau-Roßlau in Hinblick auf die Mobilität und die Einbeziehung der Bevölkerung.
  • Test Drive mit E-Fahrzeugen (Okt. 2022)
    • Wir wollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit geben, ein Elektrofahrzeug während der Zukunftsreise und der Europäischen Mobilitätswoche auszuprobieren.
  • 3D-Modell von Dessau-Roßlau nach unser Zukunftsvision (Nov. 2021 – Okt. 2022)
    • Erstellung eines digitalen 3D- Modell, dass den Menschen zeigt, wie die Stadt aussehen könnte.
  • Informationszentrum für E-Mobilität in Dessau-Roßlau (2023)
    • Aufbau eines Informationszentrums in einem alten Gebäude in der Stadt. Wir möchten, dass die Menschen hier alle Informationen über E-Mobilität erhalten und verschiedene Fahrzeuge ausprobieren können.

Regionale Stakeholder:

  • Stadt Dessau-Roßlau
  • DVG – Dessauer Verkehrs GmbH
  • NASA – Nahverkehrsgesellschaft Sachsen-Anhalt
  • DVV – Stadtwerke Dessau-Roßlau
  • Fraunhofer IMWS

Kontakt des INTENSIFY-Projektleiters bei der EAA:

Rolf Hennig

Projektadministration & engineering

E-Mail: hennig@energieavantgarde.de

Mehr über INTENSIFY:


Projektnews: https://www.interregeurope.eu/intensify/news/
E-18-06-05_Projektbeschreibung REGIO Antrag zu INTERREG INTENSIFY


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