TAG 62: Internet der Energie

12. Dezember 2015

Im Rahmen des Forschungsprogramms Schaufenster Intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende SINTEG des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie wurden die teilnehmenden Konsortien ausgewählt. Ein Verbund der ostdeutschen Unternehmen, Stromversorger, Netzbetreiber und einer Vielzahl an Forschungseinrichtungen WindNODE ist eines der fünf „Schaufenster“, die nun die Intelligente Energie der Zukunft weiter erforschen sollen. www.windnode.de

Die Energieavantgarde Anhalt ist assoziierter Partner dieses WindNODE-Verbundes. Dieser Verbund umfasst den gesamten Nordosten Deutschlands, das Versorgungsgebiet des Übertragungsnetzbetreibers 50 hertz. Entsprechend groß ist die Zahl der Partner, der Unternehmen aus der Energie- wie der Informations- und Kommunikationstechnologie, der Industrieunternehmen und der Forschungspartner.

Die Erwartung: durch diese Betrachtung eines Verbundes vieler Regionen, die ein Übertragungsnetz teilen, werden neue Lösungen zur Regionalisierung und zur Kooperation vieler Partner gefunden werden. Denn die Energiezukunft ist dezentral. Aber nicht unabhängig von Netzpartnern. Wie dies zukünftig zu organisieren sein wird, wie also die Sonnenenergie von Frau Meier in Bitterfeld mit der Windenergie von Herrn Müller in der Prignitz in ein Systemganzes eingeht, so dass Frau Meier ihren E-Up startet, wenn die Sonne gerade nicht scheint, und Herr Müller gleichzeitig die Waschmaschine starten kann, obwohl der Wind gerade nicht weht, das wird WindNODE erforschen und erproben. Lesen Sie mehr auf der WindNode-Webseite: „Der Erfolg der Energiewende hängt davon ab, dass Erzeugung und Verbrauch permanent optimal aufeinander abgestimmt werden. Das geht nur durch eine umfassende intelligente Vernetzung, bei der alle Systemteilnehmer über ein ‚Internet der Energie‘ in annähernd Echtzeit miteinander kommunizieren.“

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